miércoles, 28 de octubre de 2015

Under der linden


 Miniatura procedente del Codex Manesse, copiado e iluminado entre 1305 y 1340.

Under der linden
án der heide,
dâ únser zweier bette was,
dâ muget ir vinden
schône beide
gebrochen bluomen unde gras.
Vór dem walde in einem tal,
tandaradei,
schône sanc diu nahtegal.


Ich kam gegangen
zuo der ouwe:
dô was mîn friedel komen ê.
Dâ wart ich empfangen
hêre frouwe
daz ich bin sælic iemer mê.
Kust er mich? Wol tûsentstunt:
tandaradei,
séht wie rôt mir ist der munt.


Dô hete er gemachet
alsô rîche
von bluomen eine bettestat.
Des wirt noch gelachet
inneclîche,
kumt iemen an daz selbe pfat.
Bî den rôsen er wol mac
tandaradei,
merken wâ mirz houbet lac.


Daz er bî mir læge,
wesse ez iemen
(nû enwélle got!), so schamte ich mich.
Wes er mit mir pflæge,
niemer niemen
bevinde daz wan er und ich
und ein kleinez vogellîn:
tandaradei,
daz mac wol getriuwe sîn.


Walter von der Vogelweide
(h. 1170-h.1230) 

Bajo el tilo
en la campiña,
donde estaba nuestro lecho,
encontraréis
donde los dos
quebramos flores y hierbas.
En un valle frente al bosque,
tandaradai,
cantaba bello el ruiseñor.

Fui andando
hasta la pradera:
mi amado ya había llegado.
Allí, ay,
fui acogida;
dichosa soy desde entonces.
¿Sus besos? ¡Deleite sin fin,
tandaradai,
ved qué roja está mi boca!

Le vi cómo hacía
con flores
nuestro lecho primoroso.
De ello reirá
con ternura
quien transite ese camino.
Las rosas le descubrirán,
tandaradai,
dónde apoyé mi cabeza.

Que mi amor
yació conmigo,
nadie (quiera Dios) se entere.
Lo que él
conmigo hizo,
solo él y yo sepamos,
y un pequeño pajarillo,
tandaradai,
que nos guardará el secreto.

[Traducción al castellano de Bern Dietz, Antología del Minnesang, ed. Hiperión]

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